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Willkommen beim Übungsbuch zu Photoshop CS2! Hier geben wir einen kurzen Überblick über das Buch und die beiliegende CD. Das KonzeptDieser Band bringt 57 Übungen zu Photoshop CS2, insgesamt rund 500 Einzelschritte. Alle erforderlichen Dateien liegen auf der Buch-CD - und zwar für jeden einzelnen Schritt. Sie können bei jeder Übung in jeder Phase einsteigen und alles nachspielen. Die Dateinamen stehen unter jedem Schritt.Beim Konzept und beim Schreiben haben wir darauf geachtet, dass Sie so viel wie möglich von diesem Buch haben:
- Viele Übungen sind auch mit älteren Photoshop-Versionen und mit den günstigen Elements-Ausgaben nachvollziehbar - was mit welcher Version geht, verrät die Tabelle am Ende des Buchs.
- Bei den meisten Übungen bleibt das Originalbild unverändert erhalten; Effekte und Korrekturen liegen also auf separaten Ebenen und werden zerstörungsfrei mit dem Original gemischt. Fertige Effekte und Korrekturen können Sie also leicht ändern, abschalten oder auf andere Bilder übertragen.
- Viele Schrittfolgen lassen sich besonders einfach automatisieren - Sie wenden die Bearbeitung bequem auf ganze Bildreihen an, die Befehlsfolgen ("Aktionen") liegen bereits hier auf der DVD.
Bleiben Sie flexibel: Die meisten Übungen sind so angelegt, dass Sie jederzeit Effekte, Texte, Korrekturen oder die Bilder selbst austauschen können. Was mit welcher Version gehtViele der 57 Übungen funktionieren nicht nur mit Photoshop CS2. Auch ältere oder günstigere Photoshop-Versionen eignen sich, zum Beispiel Photoshop CS (nach alter Zählung Photoshop 8), Photoshop 7 sowie teils auch Photoshop Elements 2, 3 und 4. Unsere Tabelle am Ende des Buchs sagt genau, welches Programm für welche Übung taugt; ich nenne dort teils auch Einschränkungen oder Umwege. Arbeiten Sie ohne VerlustDie Übungen sind so konzipiert, dass das Originalbild in aller Regel erhalten bleibt. Zum Beispiel beim "Weichen Rand": Natürlich könnten Sie weiße Farbe direkt auf die Bildebene kippen; doch dann lässt sich das Ergebnis nicht mehr umbauen. Wenn Sie, wie hier in Übung 53, den weichen Rand als eigene Ebene anlegen, sind Sie viel flexibler: Ändern Sie den Bildausschnitt, stellen Sie den Übergang härter oder weicher ein, oder tauschen Sie kurzum das komplette Bild aus. Dieses Prinzip gilt auch für viele andere Übungen, und am Ende der Übung zeige ich oft, wie unkompliziert Sie das Ergebnis variieren können: Setzen Sie andere Personen ins Titelbild, ändern Sie die Farbe des Bildrahmens, ziehen Sie die Kontrastkorrektur auf eine andere Datei aus der selben Aufnahmereihe. All das geht nur, wenn man Korrekturen und Effekte zunächst auf separaten Ebenen anlegt.Klar: Manchmal kennt man das Ziel genau, schnell soll es gehen, Varianten sind nicht vorgesehen. Dann rechnen Sie die Effekte und Änderungen direkt ins Original; falls Sie Original und bearbeitete Version danach mischen wollen, geht das immer noch mit Protokollpinsel und Verblassen. Wir haben auch solche flotten Übungen im Buch - drei Schritte, fertig. In den Tipps am Ende jeder Übung lesen Sie dann die Alternativen: Wie Sie die Übungen mit separaten Ebenen schneller erledigen könnten; und wie Sie die ganz kurzen, nicht verlustfreien Anleitungen so nachspielen, dass die Manipulationen umgekehrt auf einer eigenen Ebene landen und das Original nicht verändern. Lassen Sie Photoshop für sich arbeiten - Aktionen liegen beiDie meisten Übungen sind so angelegt, dass sie sich gut automatisieren lassen. Das ist ideal, wenn Sie ganze Bildreihen bearbeiten: Sie zeichnen die Befehlsfolge einmal auf; danach müht sich Photoshop selbständig durch komplette Fotoordner, während Sie das Kinoprogramm studieren. Ich habe deshalb darauf geachtet, dass sich die Anleitungen für unterschiedlichste Bildgrößen, Seitenverhältnisse und Dateitypen eignen; auch wenn Sie sehr gemischte Bildsammlungen mit den Anleitungen aus diesem Buch verarbeiten, sollte immer alles funktionieren. Es kommt sogar noch besser: Für viele Übungen gibt es bereits gespeichte Befehlsfolge - eine sogenannte Aktion - auf der Buch-CD. Den ganzen sogenannten Aktionenset mit über 30 Befehlsfolgen können Sie mühelos installieren und auf Ihre eigenen Bilder anwenden - auf Einzelfotos oder ganze Serien. Wie Sie diese Aktionen in Ihren Photoshop holen, wie Sie meine Textmeldungen abschalten und versteckte Dialogfelder doch noch einblenden, das besprechen wir in einer eigenen Übung. Der Name der Aktion steht jeweils im Info-Kasten auf der ersten Seite einer Übung.Zu einigen Übungen gibt es gar keine Aktion. Das gilt für Verfahren, bei denen Sie in erster Linie nicht Befehle runterklickern, sondern Feinarbeit mit Zauberstab oder Pinsel leisten - zum Beispiel in "Auswahl mit Zauberstab & Schnellmaske"; diese Arbeit lässt sich nicht sinnvoll als Befehl aufzeichnen.Der Aufbau des BuchsVermutlich arbeiten Sie das Photoshop CS2 Übungsbuch nicht am Stück durch, sondern Sie greifen sich hier und da Übungen heraus. Darum lesen Sie manches vielleicht doppelt - ein paar wichtige Beschreibungen erscheinen an mehreren Stellen. Wichtige Hinweise zu Dateiformaten und andere Grundlagen stehen außerdem noch einmal en bloc im "Service"-Teil.Bei der schnellen Orientierung helfen das Inhaltsverzeichnis zu Beginn des Buches, das sehr umfassende Stichwortverzeichnis am Buchende und farbige Randleisten.Viele Funktionen in Photoshop erhalten Sie auf 17 verschiedenen Wegen - per Hauptmenü, per Kontextmenü, per Schaltfläche, per Tastaturkürzel und so weiter. Ich nenne pro Übung nur einen einzigen Weg; in der nächsten Übung erscheint dann vielleicht ein anderer Zugang für die selbe Funktion.Die Themen im ÜberblickWir beginnen mit Bridge, der Bilddatenbank, die zu Photoshop CS2 gehört. Dieses "digitale Leuchtpult" erlaubt aufwändige Bildverwaltung - wenn man das nötige Knowhow hat. Wir suchen und sortieren, wir statten die Bilder mit Sternen, Farbcodes, Stichwörtern und Beschreibungen aus. Bearbeiten Sie ganze Serien von Camera-Raw-Aufnahmen in einem Zug.Im zweiten Teil geht es um "Bildausschnitt & Dateigröße" - rechnen Sie Ihre Dateien gezielt so klein, dass Sie Speicherplatz sparen, ohne zuviel Qualität preiszugeben. Bereiten Sie die Aufnahmen für den Druckservice vor, korrigieren Sie schiefe Horizonte auf drei verschiedene Arten, und schneiden Sie die Proportionen passend für den Druckservice zu. Und wenn Sie solche Aufgaben öfter zu meistern haben, dann lesen Sie am besten gleich im Teil 3 weiter: Dort besprechen wir, wie Sie "Befehle aufzeichnen & abspielen": Ganze Befehlsreihen wenden Sie mit der Aktionenpalette auf komplette Bildsammlungen an - mit einem einzigen Klick. Wir erproben das Aufzeichnen von Befehlsfolgen mit einer raffinierten Technik für Graustufeneffekte nach Maß.
Danach geht es um die Brot-und-Butter-Themen: Korrigieren Sie "Kontrast & Farbton", denn fast jede Aufnahme verträgt noch Nachbesserung. Ich zeige zehn verschiedene Mittel gegen Unterbelichtung und Farbstiche; der "digitale Aufhellblitz" rettet auch schwierige Gegenlichtszenen. Natürlich finden Sie immer wieder auch Tipps, wie Sie schon beim Fotografieren für beste Bildqualität sorgen - etwa durch Beachtung des Histogramms auf dem Kameramonitor. Im Abschnitt "Bildfehler retuschieren" wird dann nach Leibeskräften korrigiert und gefälscht: Wir glätten Poren, straffen Unterlider und reparieren rotgeblitzte Augen. In anderen Übungen färben Sie Autos um, tauschen Himmel, korrigieren stürzenden Linien und durchgebogene Uferkanten. Nicht zu vergessen natürlich die wichtige Scharfzeichnung.Der Kontrast stimmt, Bildfehler sind beseitigt, dann kann das Motiv verbaut werden: Im Teil "Auswählen & Montieren" erproben wir neue Hintergründe für Produktfotos, stellen schwierige Lockenköpfe frei, experimentieren aber auch mit weichen Überblendungen, Landschaftspanoramen und Doppelgängermontagen.Noch raffinierter wirkt danach der Abschnitt "Montage spezial": Setzen Sie Ihre Liebsten in Polaroid-Rahmen oder auf Titelbilder, und tauschen Sie Text oder Personal mit wenigen Klicks aus. Wir planen hier auch eindrucksvolle Freisteller für Word, Powerpoint und für Webseiten. Die letzten Übungen zeigen die wichtigsten "Effekte", die Ihr Bild zum Hingucker aufbrezeln: Ein Nostalgietrick in vier Schichten, ein weicher Bildrand und Formausschnitte gehören ebenso dazu wie Bewegungsunschärfe und Zoomeffekt. Der "Service"-TeilHinten im "Service"-Teil finden Sie die Tabelle "Was geht mit welcher Version". Falls Sie Photoshop CS, Photoshop 7, Photoshop Elements 2, 3 oder 4 einsetzen - die Übersicht liefert Hinweise, ob und wie meine Vorschläge mit diesen Programmen funktionieren. Dann folgt der Abschnitt "Dieses Knowhow brauchen Sie immer wieder". Hier diskutieren wir kurz und knapp ein paar Grundlagen, die Sie für fast alle Übungen gleichermaßen brauchen: Wie machen Sie Photoshop flott für große Datenmengen, welche Tipps gibt es fürs Zoomen, Speichern und Kleinrechnen von Bilddateien? Und kommt Ihnen etwas Englisch vor - im Glossar steht die Erklärung. Danach folgt das sehr ausführliche Stichwortverzeichnis; dort finden Sie schnell jede einzelne Funktion, die Sie interessiert. Mac und WindowsDieses Buch richtet sich gleichermaßen an Mac- und an Windows-Nutzer. Die Versionen für Mac und Windows gleichen sich weitestgehend, auf kleine Detailunterschiede gehen wir jeweils ein. Um uns nicht unentwegt zu wiederholen, verwenden wir in diesem Buch den Ausdruck "Strg-Taste" aus der Windows-Welt - wir erwähnen aber gelegentlich, dass Mac-Nutzer hier die Befehlstaste traktieren. Die im Buch häufig erwähnte Alt-Taste kennen viele Mac-Nutzer auch unter den Bezeichnungen Wahltaste oder Optionen-Taste.Bilder für SieAuf der CD zum Buch finden Sie über 300 Bilddateien für fast jeden einzelnen Übungsschritt: Spielen Sie also unsere Vorschläge sofort mit den Originalbildern nach - Sie können bei jedem beliebigen Schritt einsteigen. Der Dateiname steht jeweils unter dem Übungsschritt. Einige Bildsammlungen liegen in Unterverzeichnissen. Die CD liefert natürlich auch die Aktionen (gespeicherte Befehlsfolgen), die im Teil "Befehle aufzeichnen & abspielen" Schritt für Schritt entstehen. Und Sie erhalten einen Set mit über 30 Befehlsfolgen für viele Übungen aus diesem Buch.Über den AutorHeico Neumeyer schreibt Testberichte und Praxistipps für PC- und Fotozeitschriften und gibt Schulungen. Er ist auf digitale Bildbearbeitung und Fotografie spezialisiert. Sein Photoshop-Kompendium im Verlag Markt+Technik gilt seit vielen Jahren als Standardwerk. Der Autor experimentierte schon als Youngster in der Dunkelkammer mit Schwarzweiß- und Farbchemikalien, mit Diaprojektoren und Farbfolien und schleppte Spiegelreflexausrüstungen über Bergpässe. Neumeyer studierte Deutsch, Pädagogik und Politik in Berlin und Köln und war Redakteur bei einer Fotozeitschrift. Er ist bekannt für praxisnahe, gut lesbare Texte und maßgeschneiderte Schulungen. Er lebt in Oberbayern.
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Das Neumeyer-Photoshop-Dokumentationsprojekt wächst und wächst und die Photoshop-Gemeinde dankt es ihm mit Hofknicks und Lob -- der neuste CS2-How-To-Sprössling aus seiner Hand heißt
Adobe Photoshop CS2 -- Übungsbuch und ist ein typischer Neumeyer_ alles in Farbe, gut verständlich und dennoch fordernd, schöne Beispiele, 57 Übungen, 300 Tipps, 2000 Bilder und alles Nötige für das Mitarbeiten parallel zum Buch auf der CD-ROM.
Sein Adobe Photoshop CS2-Wälzer ist inzwischen als umfassender Standard zur Arbeit mit und zum Nachschlagen über CS2 etabliert -- damit kommt das Übungsbuch wie gerufen und ist eine perfekte Ergänzung zum großen Buch-Bruder.
Insgesamt 8 Übungsthemen hält Neumeyer bereit. Die Bandbreite zieht sich dabei von Bridge, Bildausschnitt und Dateigröße, Befehle aufzeichnen/abspielen, Kontrast/Farbbestimmung bis hin zu Bildfehlern, Auswahl/Montage, einem Montage spezial und Effekten. Insgesamt 57 Übungen in mehr als 500 Einzelschritten, die alle als Bilddateien verfügbar sind. Neumeyer hat bei den Übungen auch auf Abwärtskompatibilität geachtet: Viele Übungen sind auch für Photoshopversionen CS und Elements 2, 3 und 4 tauglich.
Adobe Photoshop CS2 Kompendium Übungsbuch ist ein Übungsbuch, das eine große Bandbreite an Möglichkeiten zeigt -- als Leser kann man etwa über das Inhaltsverzeichnis gezielt Übungen heraus suchen und bearbeiten. Die Übungen sind leicht nachvollzieh- und bearbeitbar und eröffnen aus ihrem Fokus auf ein Problem heraus zahllose Anwendungsmöglichkeiten im Arbeitsalltag. Der zusätzliche Service-Teil beinhaltet noch eine Liste mit Verweisen welche Übung für welche Photoshop-Version geeignet ist, ein Know-How-Center mit den für alle Übungen/Aufgaben wichtigen Grundlagen sowie ein Stichwortverzeichnis samt Index. Neumeyer liefert die gewohnte Qualität auch in seinem Übungsbuch bis ins Detail. Da dampft die Motivation zum Mitmachen quasi aus den Seiten heraus und hüllt den Leser ein. --Wolfgang Treß