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"Insgesamt bietet das Buch eine sehr gelungene Einführung in die genannten Themen. Der Leser ist nach der Lektüre gut ausgerüstet, um mit Eclipse eigene Applikationen zu entwickeln und auch eigene, einfache Plug-Ins für Eclipse zu erstellen."
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"Der Aufbau des Buches macht es leicht, an nahezu jeder Stelle neu einzusteigen, ohne die vorherigen Abschnitte durchzuarbeiten. Es eignet sich damit auch als Nachschlagewerk." (zur 1. Auflage)
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"Die zweite überarbeitete und erweiterte Auflage des Buches ist rundum gelungen."
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Eclipse gilt inzwischen als eines der besten Java-IDEs. Doch Eclipse ist mehr. Mit seinen GUI-Bibliotheken SWT und JFace bietet es Alternativen zu AWT und Swing. Auf Grund seiner Plugin-Architektur kommt es außerdem als Ablaufplattform für eigene Anwendungen in Frage und stellt über die GUI-Bibliotheken hinaus zahlreiche weitere Applikationsbausteine bereit: Formulare, Editoren, Viewer, Ressourcenverwaltung, Aufgabenverwaltung, Problembehandlung, Hilfesystem sowie verschiedene Assistenten und Wizards.
Dieses Buch bietet eine praktische Einführung in die Arbeit mit Eclipse und zeigt zunächst, wie man mit Eclipse eigene Applikationen schnell und effizient erstellen kann. Im Folgenden konzentriert es sich auf die Themen, bei denen Eclipse wesentlich Neues zur Java-Entwicklung beiträgt. Dies sind insbesondere SWT und JFace sowie die Plugin-Architektur für die Erweiterung der Eclipse-Workbench und die Rich-Client-Plattform für die Implementierung eigener Anwendungen.
Beispielprojekte erläutern diese Techniken: Zwei Projekte bieten den Lesern die Möglichkeit, modernste Java-Technologie wie Sprachausgabe und MP3-Verarbeitung kennen zu lernen. Ein weiteres Beispiel demonstriert die Entwicklung eines gebrauchsfertigen Eclipse-Plugins für die Rechtschreibprüfung in Eclipse-Editoren. Schließlich wird noch ein Brettspiel (Hex) auf der Basis der Rich-Client-Plattform implementiert.
Neu in der zweiten Auflage sind insbesondere die Behandlung der Rich-Client-Plattform, das Arbeiten mit Formularen, die Integration von Swing mit dem SWT und die Verwendung des Eclipse-Visual-Editors für den GUI-Entwurf.
Das Buch wendet sich an Java-Programmierer -- vom Studierenden bis hin zum Profi --, die eigene Desktop-Applikationen oder Eclipse-Plugins entwickeln wollen. Kenntnisse in Java und in der objektorientierten Programmierung werden vorausgesetzt.
Programmcode, Aktualisierungen und Korrekturen werden auf der Website zum Buch zur Verfügung gestellt.
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Als Java-IDE ist Eclipse kaum noch zu schlagen. Doch Eclipse umfasst mehr als nur eine IDE. Mit seinen GUI-Bibliotheken SWT und JFace bietet es Alternativen zu AWT und Swing. Auf Grund seiner Plugin- und Rich-Client-Architektur kommt es außerdem als Ablaufplattform für eigene Anwendungen in Frage und stellt zahlreiche weitere Applikationsbausteine bereit: Formulare, Editoren, Viewer, Ressourcenverwaltung, Aufgabenverwaltung, Problembehandlung, Hilfesystem sowie verschiedene Assistenten und Wizards.
Dieses Buch bietet eine praktische Einführung in die Arbeit mit Eclipse und zeigt zunächst, wie man mit Eclipse eigene Applikationen schnell und effizient erstellen kann. Ausführlich behandelt es dann die Themen OSGi und Equinox, SWT und JFace, die Plugin-Architektur für die Erweiterung der Eclipse-Workbench sowie die Rich-Client-Plattform für die Implementierung eigener Anwendungen.
Fünf Beispielprojekte erläutern diese Techniken. Drei davon stellen modernste Java-Technologien wie Sprachausgabe und MP3-Verarbeitung vor. Ein viertes Projekt demonstriert die Entwicklung eines gebrauchsfertigen Eclipse-Plugins für die Rechtschreibprüfung in Eclipse-Editoren. Ein weiteres Projekt implementiert das Brettspiel Hex als Rich-Client-Anwendung.
Neu in der vierten Auflage ist die Implementierung eigener Anwendungen auf der Basis von OSGi bzw. Equinox. Außerdem wurden alle Kapitel im Hinblick auf Eclipse 3.2 vollständig durchgesehen und aktualisiert.
Das Buch wendet sich an Java-Programmierer - vom Studierenden bis hin zum Profi -, die eigene Desktop-Applikationen oder Eclipse-Plugins entwickeln wollen. Kenntnisse in Java und in der objektorientierten Programmierung werden vorausgesetzt.
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Berthold Daum ist promovierter Mathematiker und war bei der Software AG Co-Entwickler der Sprache NATURAL 4GL. Er hielt Vorlesungen zum Datenbank-Entwurf an der Universität Karlsruhe und hat praktische Erfahrungen im Design und der Implementierung von großen verteilten Systemen. In den 80er Jahren beschäftigte sich Daum mit Künstlicher Intelligenz, implementierte den ersten PROLOG-Interpreter für den C64-Heimcomputer und war Mitglied des ISO-Komitees zur Standardisierung von PROLOG. Heute betreibt er eine Beratungsfirma für Industriekommunikation. Daum hat zahlreiche Artikel in Zeitschriften und wissenschaftlichen Periodika veröffentlicht und ist Autor bzw. Co-Autor mehrerer Bücher, u.a. "Web-Entwiclung mit Eclipse" (mit S. Franke und M. Tilly) und "System Architecture with XML" (mit Udo Merten, von den Lesern des XML journal zum "Best XML book" des Jahres 2002 gewählt, Morgan Kaufman Publishers, 2002), "Modelling Business Objects with XML" (Morgan Kaufmann Publishers, 2003). Die erste Auflage dieses Buches ("Java-Entwicklung mit Eclipse 2") wurde von Wiley in Englisch herausgegeben. Diese zweite Auflage wird derzeit ins Englische und Französische übersetzt.
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Mit Eclipse in der Version 3 geht die OpenSource-Entwicklungsumgebung konsequent ihren Weg auf dem ihr Berthold Daum mit der zweiten und entsprechend erweiterten Auflage von
Java-Entwicklung mit Eclipse 3 ebenso konsequent folgt.
Dass Eclipse mehr kann als "nur" die beste Java-IDE zu sein, beweisen die GUI-Bibliothek SWT und JFace, die ernst zunehmende Alternativen zu AT und Swing sind. Ganz zu schweigen von der modularen Plugin-Architektur, die Eclipse offen für eigene oder importierten Anwendungen machen. Daum konzentriert sich dabei auf die Erstellung eigener Anwendungen, SWT und JFace werden unter die Lupe genommen, die Möglichkeiten der Plugin-Erweiterungen beleuchtet und die Rich-Client-Plattform für die Implementierung eigener Anwendungen vorgestellt. Das Ganze mit zwei Beispielprojekten, die die praktische Umsetzung in der eigenen Arbeit betonen.
Neu an der zweiten Auflage ist ein Schwerpunkt auf der Rich-Client-Plattform, der Arbeit den Applikationsbausteinen zu Formularen, die Integration von Swing mit dem SWT und die Verwendung des Eclipse-Visual-Editors für den GUI-Entwurf.
Java-Entwicklung mit Eclipse 3 ist der professionelle Arbeitseinstieg in die Softwareentwicklung mit Eclipse 3. Vorwissen in Java und objektorientierter Programmierung werden vorausgesetzt, Erfahrung mit Eclipse selbst muss man aber nicht mitbringen. Ein überzeugendes Konzept, das vor allem das Herz von Programmierern und Studenten höher schlagen lässt, die mit wenig Balast schnell, sicher und selbstständig zum Programmziel kommen wollen. --Wolfgang Treß
Nicht wirklich brauchbar
03 Dec 2007 @ amazon.de
Ich habe hier die 4. Auflage vorliegen und muss leider sagen, dass dieses Buch nicht das hält was es verspricht. Es wurde angeschafft für eine Projektarbeit an der Uni. Java-Vorkenntnisse sind vorhanden und ein vorhergeganges Projekt mit Swing realisiert, diesmal sollte es ein Plug-In in SWT sein.
Die Gliederung lässt eigentlich hoffen. Der Teil über SWT enttäuscht dann aber und ist beim Programmieren keine große Hilfe. Das Display-Shell-Dialog Konzept wird nicht erläutert und auch die ganzen Widget sind eher nur aufgelistet. Das Beispiel ist zwar durchaus interessant, aber nicht gut aufbereitet und nachvollziehbar.
Im Bereich Plug-Ins wird zunächst der Aufbau der Eclipse-Plattform erläuert, ein Beispiel vermisst man aber schmerzlich. Ich finde da fehlen selbst ganz einfache Dinge, wie "Erstellen sie sich ein Fenster" und "Basteln sie sich einen Menüeintrag" als Code zum ausprobieren.
Insgesamt bleibt zu sagen, wer Plug-Ins und SWT lernen will, der ist hier falsch. Da wird zu wenig von Vorne angefangen und zuviel vorrausgesetzt, was sicherlich in irgendwelchen APIs und Internetforen zu finden ist. Nur mit diesem Buch wäre unser Projekt nur ein mehr oder weniger leeres Fenster.
Absolut empfehlenswert!
05 Jul 2007 @ amazon.de
Schaut man sich in der Welt der Java IDEs einmal um, kommt man an Eclipse nicht vorbei. Sieht man ein bisschen genauer hin, muss das eben gesagte sogar leicht korrigiert werden. Es handelt sich bei Eclipse nicht um eine reine IDE, sondern vielmehr um eine Plattform, die viele Möglichkeiten bereit stellt - unter anderem die der Java IDE. Berthold Daum beginnt das vorliegende Buch mit einer gelungenen Vorstellung der Java-IDE und nutzt kleinere Beispielprojekte, um die jeweiligen Schwerpunkte zu verdeutlichen und den Leser zur Mitarbeit anzuregen. Den Abschluss des ersten Teils bilden weiterführende Themen im Bereich Projektentwicklung.
Der zweite Teil beschäftigt sich mit SWT. Angefangen bei einer Betrachtung der Vor- und Nachteile des SWT geht es dann ans Eingemachte. Es folgt die Vorstellung von Ereignissen, Widgets, Layouts, Grafik etc. und geht dann über in die Vorstellung von JFace. Sowohl SWT als auch JFace werden in hinreichender Tiefe behandelt und lassen kaum Wünsche offen. Abgerundet wird dieser Teil durch die Beispielimplementierung einer Jukebox.
Im dritten Teil wird der oben erwähnte Unterschied IDE <-> Plattform klar. Es geht hier um PlugIn- und Rich Client Entwicklung, die in angemessenem Umfang erläutert wird. Auch hier sind mehrere Projekte schwerpunktbegleitend zu finden.
Fazit: Alles in allem ein gelungenes Werk und meiner Meinung nach die deutschsprachige Referenz zum Thema Eclipse. Absolut empfehlenswert.
Standardwerk (in Deutschland) fuer die Eclipse (3.2) Entwicklung
11 Jan 2007 @ amazon.de
Das Buch beschreibt nachvollziehbar die Entwicklung von Java Applicationen mittels Eclipse. Angefangen bei kl. Hilfen (z.B. die "autom." Import von Paketen bis hin zu Adaption von Dokumentationstemplates), ueber das Standard Widget Toolkit (welches Eclipse auch darstellt) bis hin zu Rich Clients. Dabei werden zahlreiche Beispiele gegeben, die vollstaendig nachimplementiert werden koennen. Die erste Applikation (eine Sprachausgabe) wuerde ich allerdings eher empfehlen zu meiden - in den Implementierungsversuchen - da es in dem Stadium noch eher darum geht Eclipse Mechanismen einzusetzen als wirklich APIs erklaert zu bekommen. Ansonsten kann ich das Buch allerdings nur waermsten jedem empfehlen, der unter/fuer/mit Eclipse entwickeln moechte.
Finger Weg, wenn Sie in die Programmierung von RCP einsteigen wollen
24 Aug 2006 @ amazon.de
Achtung, das Buch ist nichts für Einsteiger in die RCP Entwicklung! Das Buch ist weder Referenz noch Einführung für Anfänger.
Ich habe mir das Buch gekauft um einen Einstieg in die RCP Programmierung zu finden. Das ist leider fehlgeschlagen. Der Autor streift eine Vielzahl von Themen das ist wahr, doch sind diese häufig ohne Zusammenhang und ohne erkennbarer Struktur. Dies macht sich unter anderem an den, auf fast jeder Seite vorhandenen Querverweisen auf spätere Abschnitte bemerkbar. Oft findet man einfache Aufzählungen von technischen Details ohne das der Autor Erklärt wieso und weshalb diese notwendig sind.
Beispiel: Im Kapitel Resourcen wird auf "Methoden zur Implementierung des Besucher-Entwurfsmusters" hingewiesen. Aha - das klingt interesant, nur was soll das? Erwartet man darauf nun eine Antwort, so wird man leider enttäuscht. Stattdessen stösst man anschliessend auf Beschreibungen von Methoden, deren Erklärung einen sämtliche Schlafstörungen überwinden läßt und deren Sinn und Zweck auch nach dreimaligen lesen im Dunkeln bleiben.
Die im Buch aufgeführten Codebeispiele der beiden Referenzapplikationen ziehen sich teilweise über mehrere Seiten. Für Einsteiger sind diese somit sehr schwer zu lesen. Für eine schrittweise Einführung sind die komplexen Beispiele ungeeignet.
Wünschenswert wäre ein roter Faden der den Leser durch den gesamten Entwicklungszyklus einer RCP Anwendung führt. Danach sucht man jedoch vergebens. Die im Buch aufgeführten Beispiele werden dem nicht gerecht.
Fazit: Wer nach einem Einstieg in die RCP Programmierung sucht, wird hier nicht fündig. Wer der englischen Sprache mächtig ist, sollte hier unbedingt auf das Buch "Eclipse Rich Client Platform" von Jeff McAffer und Jean-Michel Lemieux zurückgreifen. Hier wird die RCP Programierung Schritt für Schritt einfach und Übersichtlich dargestellt. (Ich war erstaunt - Eclipse ist ja doch nicht so undurchschaubar wie ich dachte.) Leider habe ich das Buch erst entdeckt, nachdem ich mit diesem Werk nicht zurecht kam.
Vielleicht gibt Daum eine komplette Übersicht über die Möglichkeiten der RCP, doch für wen ist das Interesant? Wer entwickeln will, möchte Zusammenhänge verstehen und dazu ist es notwendig, dass die Fragen nach dem Warum und Wieso beantwortet werden. Das gibt einen das Rüstzeug an die Hand, sich nach erlangen der Grundkenntnisse selbst zu helfen. Dies fehlt diesem Buch jedoch.
Unverständlich und unvollständig
13 Apr 2006 @ amazon.de
Die Idee, von einfacheren (Bedienung) bis hin zu den komplexeren Themen (Plugins/RCP) der Enwticklung mit Eclipse systematisch mit Hilfe von Beispielprojekten einzuführen, ist zunächst einmal gut. Leider ist das Buch unverständlich geschrieben (Sätze platzen vor Methodennamen) und die Beispiele absolut praxis- und erklärungsuntauglich. Nach dem Lesen von einem Großteil des Buches war ich nicht mal ansatzweise in der Lage, eine RCP-Anwendung zu erstellen, geschweige denn die dahinterliegenden Konzepte der Plugin-Entwicklung (Extension-Points u.s.w.) zu verstehen und sinnvoll einsetzen zu können (entwickle seit über 8 Jahren professionell Java-Anwendungen). Die Beispielprojekte sind so abgedreht, dass man sie getrost in die Tonne kloppen kann (Rechtschreibprüfung und sprechendes Männchen). Erst die Lektüre von öffentlichen Dokumentationen (eclipse.org und diverse andere Seiten) hat mir geholfen. Leider wollte ich aber ein Buch, dass man auch mal ohne Rechner im Zug lesen kann, und bei dem man dann auch das ein oder andere versteht und für die nächste Computersitzung verwenden kann. Dieses Buch ist dazu sicherlich nicht geeignet.
Guter und tiefer Einstieg
16 Jan 2006 @ amazon.de
Herr Daum beschreibt Schritt für Schritt Eclipse. Zunächst als IDE für Java und im Anschluß zeigt er auf, was alles mit Eclipse noch möglich ist.
Was mir besonders gut gefällt ist, er überfrachtet seine Ausführungen nicht mit einer vollständigen Aufzählung dessen, was es gibt, sondern begrenzt sich auf den Teil, der relevant und sinnvoll für den jeweiligen Einstieg ist. Dabei vermittelt er eine solide Basis, um mit Eclipse arbeiten zu können und zeigt, wie man selber in die Tiefen abtauchen kann. Dabei steht man nicht im Regen sondern versteht schnell, wohin die Reise geht.
Für das Verständnis dieses Buches sollte man die ersten Erfahrungen in der Programmierung mit Java haben und in der OO-Programmierung sollte man auch nicht gerade Neuling sein.
Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der mit Eclipse beginnt oder beginnt, in die Tiefen (Plugin-/SWT-/RCP-Entwicklung) einzutauchen.
Wieder nichts
14 Aug 2005 @ amazon.de
Da die erste Version leider nicht ganz so geworden ist, sollte die "2. überarbeitet und erweiterte Auflage" eine neue Chance bekommen. Leider hat Herr Dr. Daum diese Chance nicht genutzt. Habe dieses Buch erworben, um eigenen Plugins zu entwickeln. Leider ist dies mit diesem Buch genauso wenig möglich wie mit der alten Version.
Hier noch mal zur Erinnerung meine Meinung der ersten Auflage:
Das Thema "Plugin-Entwicklung" fängt eigentlich mit einer halbwegs guten Einführung an und bricht mit einem Kapitel das ein kompliziertes "Rechtschreibprüfung"-Plugin enthält, völlig weg. Bedingt durch mangelnde Grafiken und Screenshots macht sich der Textkolloss schwer durchschaubar. Viele Code-Fragmente die erst in späteren Textabschnitten einen Sinn ergeben, bringen ein nicht wirklich weiter und machen das alles sehr unübersichtlich. Die Codebeispiele selbst sind immer fragmentär und damit nicht nachvollziehbar. Eine Übersicht der "ExtensionPoints" und deren einfache Nutzung sowie zusätzlich Beispiele um die einzelnen Möglichkeiten zu erlernen, fehlen völlig. So kann das doch keiner verstehen. Zusätzlich möchte ich noch anmerken, das die Themen IDE, Teamentwicklung, Debugging, u.s.w nicht wirklich vollständig beschrieben. Alles nur halbherzig angerissen. Ich bin ziemlich sicher, das derjenige, der das Thema komplett beherrscht, dieses Kapitel erst verstehen wird. Herr Dr. Daum scheint dieses Buch für seine Professoren geschrieben zu haben, aber nicht für uns Java-Entwickler.
Für die zweite Auflage sind die Themen "Rich-Client"-Entwicklung sowie eine Beschreibung der neuen Java 5.0 (1.5) Funkitionalitäten hinzu gekommen. Die ich eigentlich ganz Okay finde. Aber wie gesagt, alles kompakt geschrieben und nur das notwendigste.
Zur Zeit kann ich immernoch NUR das Buch "The Java Developer’s Guide to Eclipse" empfehlen. Gibt’s übrigens auch schon in einer neuen Auflage. Meine Plugins konnte ich erfolgreich mit diesem Buch fertigstellen.
Nur als ÿberblick geeignet
11 Aug 2005 @ amazon.de
Programmieren mit diesem Buch ist nur bedingt möglich. Es sind zwar viele Themen behandelt worden, jedes Thema aber nur oberflächlich.
Trockene Lektüre
05 Aug 2005 @ amazon.de
Ich bin kein Freund von schlechten Kritiken, aber diesem Buch kann ich beim besten Willen nichts abgewinnen. Es werden zwar alle relevanten Themen angesprochen wie SWT, Plugins, RCP, allerdings fehlt ein wenig der durchgehende Faden. Nach einer 2 Seiten-Einführung zur RCP werden die einzelnen Klassen und Interfaces besprochen ohne überhaupt einmal einen Gesamteinblick in das Konzept bekommen zu haben.
Die nachvollziehbaren Beispiele sind ebenfalls rar. Einige sehr grosse Beispielprojekte sind zwar vorhanden, diese sind aufgrund ihrer Grösse allerdings weniger gut geeignet um die Techniken zu erlernen.
Im Grossen und Ganzen macht das Buch auf mich den Eindruck einer erweiterten (aber unvollständigen) API-Beschreibung. Zur Einarbeitung in das Thema RCP und SWT würde ich es definitiv nicht empfehlen und als Nachschlagewerk ist es leider zu unvollständig.
Hervorragender Überblick über das aktuelle Eclipse 3
11 Sep 2004 @ amazon.de
Im Rahmen einer Schulungsdurchführung hatte ich mich in Eclipse RCP und SWT/JFace einzuarbeiten. Da die Eclipse-Plattform in der Version 3 eine gründliche Überarbeitung erfahren hat, war gute Literatur hierüber rar gesät. So erwartete ich sehnsüchtig diese Ausgabe „Java-Entwicklung mit Eclipse 3" von Berthold Daum.
Das Buch richtet sich in erster Linie an Einsteiger, ist aber ebenso geeignet als Nachschlagewerk für Fortgeschrittene und Profis.
Der Inhalt ist unterteilt in folgende Themen: Java IDE, visuelle Kompositionen, Projekte richtig organisieren, Projektentwicklung, SWT, JFace, Plugins für die Workbench entwickeln, Eigene Produkte auf der Grundlage von Eclipse entwickeln, Rich Client Platform.
Das Buch erweist sich als leicht verständlich und stellt die Themen übersichtlich dar. Hierbei erweist es sich auch als sehr gut, dass nach arbeitsintensiven Kapiteln Beispielprojekte von Grund auf mit dem Leser entwickelt werden, um die erarbeiteten Themen in die Praxis umzusetzen (die Projekt sind (1) Duke spricht - Hello World als Sprachausgabe, (2) Jukebox - eine Java-Version der Jukebox auf Basis von SWT und JFace, (3) Rechtschreibprüfung als Eclipse-Plugin, (4) Das Spiel Hex als RCP-Applikation).
Zu den Themen im Einzelnen:
Eclipse als IDE und Projektorganisation: Gerade für den Neueinsteiger in Eclipse sind diese Themen gut geeignet: Der Leser wird in die Lage versetzt, die Eclipse-Plattform in seiner vollen Größe für die eigene Projektentwicklung einzusetzen (u.a. auch durch die Einbindung von CVS in die Team-basierte Projektentwicklung).
SWT und JFace: Der Leser erfährt alles Wissenswerte über die Vor- und Nachteile des Einsatzes von SWT und JFace. So gibt der Autor immer wieder Hinweise auf verborgene Unzulänglichkeiten, die in der unterschiedlichen Plattform-basierten Implementation des SWT begründet liegen. Weiterhin ist das angeschlossene Beispielprojekt gut geeignet, den Einsatz von SWT und JFace praktisch zu üben.
Plugins für die Workbench und RCP: Diese mit Abstand heikelsten und mächtigsten Themen der aktuellen Eclipse-Plattform nehmen - themengemäß - die Hälfte des Buchs in Anspruch. Der Autor bespricht zuerst die Konzepte und den Einsatz von Plugins für die Eclise-Plattform, steigt sodann über Beispiele tiefer in die Thematik ein, um das Gebiet mit dem Beispielprojekt „Rechtschreibprüfung als Plugin" abzuschließen.
Das Themengebiet RCP hat seinen Schwerpunkt im Beispielprojekt, anhand dessen der Leser die einzelnen Schritte, die zur Erstellung einer Applikation auf RCP-Basis erforderlich sind, gut nachvollziehen kann.
Insgesamt kann das Buch als universelle Hilfe für die Eclipse-Plattform 3 angesehen werden: Durch ausreichend Sreenshots weiß der Leser stets, worauf der Autor sich bezieht, wo er sich gerade befindet.
Im Anhang des Buches hat der Autor eine Liste vieler nützlicher - freier und kommerzieller - Plugins für Eclipse zusammengestellt, nebst Link zum Download.
Als äußerst hilfreich hat sich auch die Schritt-für-Schritt-Anleitung des Autors erwiesen, wie der Entwickler bei einem Eclipse-Versionswechsel seine Projekte in die neue Version unkompliziert einbinden kann.
Da das Buch mehr eine Grundlage für die genannte Thematik darstellt, kann tiefergehendes Fachwissen nicht erwartet werden. Hierfür ist weitere Spezialliteratur erforderlich (so wird beispielsweise auf das allgemeine ClassLoader-Problem bei Plugins in Verbindung mit RCP und dessen eventuelle Lösung nicht eingegangen).
Alles in allem ist das Buch sehr empfehlenswert, das in keiner Bibliothek eines Java-Entwicklers unter Eclipse fehlen darf.